Verletzte bei Zusammenstößen im Westjordanland

Bei Zusammenstößen mit jüdischen Siedlern im Westjordanland sind mindestens fünf Palästinenser verletzt worden. Dutzende Bewohner der Siedlung Jitzhar, die als Extremistenhochburg gilt, seien gestern in das benachbarte Palästinenserdorf Urif gekommen und hätten die Einwohner mit Steinen beworfen, hieß es seitens palästinensischer Sanitäter. Die Angegriffenen hätten ihrerseits Steine zurückgeworfen.

Die israelische Armee bestätigte die Zusammenstöße südlich von Nablus. Soldaten seien vor Ort entsandt worden, um die gegnerischen Lager zu trennen. Dabei hätten die Sicherheitskräfte Gummigeschosse und Tränengas eingesetzt, um die Palästinenser auseinanderzutreiben, die die Soldaten angegriffen hätten.

Vier Palästinenser wurden durch Schüsse leicht verletzt, wie es aus palästinensischen Quellen hieß. Später griffen Siedler den Angaben zufolge Palästinenser im Dorf Hawara an. Dabei sei eine Palästinenserin verletzt worden.