FARC-Rebellen gründen „Friedensfußballclub“

Es wird bereits kräftig trainiert, denn nach der Abgabe aller Waffen wollen bisherige Kämpfer der linken FARC-Guerilla in Kolumbien sportlich für Furore sorgen. Nach mehrmonatigen Verhandlungen sei mit der Regierung ein Dokument zur Gründung des Fußballteams „FC La Paz“ („FC Frieden“) unterzeichnet worden, berichtete die Zeitung „El Espectador“.

Demnach soll eine Mannschaft des Clubs in der zweiten Liga des Landes an den Start gehen, zudem sind eine U-20-Mannschaft und ein Frauen-Team geplant. Die Teams sollen sich aus Ex-Kämpfern, Opfern des Konflikts und Bewohnern der vom Guerillakrieg betroffenen Gemeinden zusammensetzen.

Die Initiative wird von der Organisation „Futbol y Paz“ unterstützt und gehe auf eine Idee des früheren Nationalspielers Alfonso Canon zurück, hieß es. Auch frühere Fußballprofis wie Faustino Asprilla, einer der erfolgreichsten Kicker des Landes, seien als Unterstützer dabei.