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Zwist über Köpfe der Bundesländer hinweg

Die am Wochenende aufgetauchten Listen von Österreicherinnen und Österreichern, die als Wähler beim türkischen Verfassungsreferendum geführt wurden, entwickeln sich zum Spielball zwischen dem Grünen Peter Pilz und Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). Diesem wirft Pilz Untätigkeit vor. „Es geht nicht um Populismus“, kontert Sobotka. Im Hintertreffen bleiben die Bundesländer, die rechtlich zuständig sind. Menschen, deren Name auf der Liste steht, droht der Entzug der österreichischen Staatsbürgerschaft. Zumindest einige dürften gar nicht gewusst haben, dass sie als türkische Wähler gelten.

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