Trump: Treffen mit Kim Jong Un wäre eine Ehre

US-Präsident Donald Trump würde sich nach eigenen Worten geehrt fühlen, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu treffen. „Wenn es angebracht wäre, mich mit ihm zu treffen, würde ich das absolut tun, ich würde mich geehrt fühlen, es zu tun“, sagte Trump heute in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Wenn es unter den richtigen Umständen passieren würde. Aber ich würde es tun“, fügte er hinzu.

Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatte sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Trump warnte in der vergangenen Woche vor einer „großen, großen Katastrophe“. Das isolierte kommunistische Regime unternahm am Samstag einen neuen Raketenstart, der jedoch fehlschlug.

Trotz mehrerer UNO-Verbotsresolutionen treibt die nordkoreanische Führung das Atomprogramm des Landes voran und entwickelt Raketen, die neben Südkorea und Japan auch die US-Küste erreichen könnten. Trump hatte schon während des Wahlkampfes gesagt, dass er bereit sei, Kim Jong Un zu treffen.

Streit über US-Haushalt beigelegt

Unterdessen konnte der US-Kongress einen drohenden „Stillstand“ der Regierung und damit eine Blamage für Trump abwenden. Im Haushaltsstreit fanden Republikaner und Demokraten nach wochenlangen Verhandlungen einen Kompromiss. Damit bleiben die USA vorerst zahlungsfähig. Für die Mauer an der mexikanischen Grenze aber gibt es kein Geld. Dafür bekommt das Verteidigungsministerium Milliarden an Dollar.

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