Johnny Depp bekam angeblich Texte eingesagt

Johnny Depp soll in den vergangenen Jahren einen Souffleur bezahlt haben, der ihm seine Filmdialoge über einen „Knopf im Ohr“ vorgesagt hat. Das berichtete das Branchenmagazin „Hollywood Reporter“. Der Vorwurf stammt von Depps Management TMG, mit dem der Hollywood-Schauspieler seit Jänner vor Gericht streitet. Depp wirft seinen Ex-Managern Joel und Robert Mandel Betrug und die Veruntreuung von Gagen vor.

Nun schießen die beiden zurück. Depp habe „mehrere hunderttausend Dollar im Jahr ausgegeben, um einen Tontechniker zu bezahlen, damit er sich seine Zeilen selbst nicht merken musste“. Ob diese Taktik auch mit der immer wieder berichteten Alkoholsucht des Schauspielers zusammenhängt, dazu äußerte sich sein Management nicht.

„Extravaganter und extremer Lebensstil“

„Depp hörte auf niemanden, TGM und andere Berater eingeschlossen, und verlangte von ihnen, dass sie ihm seinen extravaganten und extremen Lebensstil finanzieren“, so der Anwalt des Managements, Michael Kump. „Depp selbst und seine Schwester und persönliche Managerin Elisa Christie Dembrowski segneten all diese Kosten wissentlich ab.“

Zu den Käufen der vergangenen Jahre, in denen der Star zeitweise mit dem Supermodel Amber Heard verheiratet war, zählen laut Aufzeichnungen seines Managements: 14 Häuser, 45 Luxuslimousinen, 70 Sammlergitarren und Hollywood-Memorabilia, die zwölf Lagerhallen füllen.