Leben unter dem Imperativ der Kunst

Drei Jahre nach ihrem Tod ist die österreichische Malerin Maria Lassnig mit ihren Body-Awareness-Bildern präsenter denn je. Die Albertina widmet der Künstlerin eine umfangreiche Retrospektive und zeigt mit einer Auswahl teils unbekannter Bleistiftzeichnungen und Aquarelle einen Querschnitt durch ihr Schaffen. „Zwiegespräch“ heißt die Schau, und die Bilder scheinen Zeugnisse eines steten Sebstgesprächs zu sein, eines Gesprächs ohne Gnade. Passend dazu gibt eine kürzlich erschienene Biografie Einblicke in ihr bewegtes Leben, in dem sich alles der Kunst unterzuordnen hatte - auch die Liebe.

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