UNO-Mitarbeiter in Kolumbien entführt

Ein UNO-Mitarbeiter ist in Kolumbien wahrscheinlich von abtrünnigen Ex-Mitgliedern der FARC-Guerilla entführt worden.

Wie ein Vertreter der Regierung gestern mitteilte, wurde ein aus Kolumbien stammender Mitarbeiter des UNO-Anti-Drogen-Programms nach einem Gespräch mit Bauern von bewaffneten Männern in der Amazonas-Region Guaviara entführt. Man rechne aber mit einer raschen Freilassung.

Kampf um Kokaanbau

In der Region soll es bis zu 400 FARC-Dissidenten geben, die trotz der laufenden Waffenabgabe der anderen über 6.500 Kämpfer weiterkämpfen wollen.

Während mit UNO-Hilfe versucht wird, Bauern davon zu überzeugen, den Kokaanbau aufzugeben und andere Produkte anzubauen, versuchen Kriminelle und abtrünnige Guerillakämpfer die Kokainproduktion dort fortzuführen.