Spitzengespräche zu Mindestlohn und Arbeitszeit

Die sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen zu Arbeitszeitflexibilisierung und 1.500 Euro Mindestlohn gehen nun, wie von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl kürzlich für Mai auch angekündigt, auf Spitzenebene. Es geht um Lösungsvorschläge. Neben Leitl soll heute unter anderen ÖGB-Präsident Erich Foglar an einem vertraulichen Treffen teilnehmen, so heute das Ö1-Morgenjournal.

Seit Februar wird verhandelt. Die Positionen dürften noch auseinander liegen. Wenn es bis Ende Juni keine Einigung der Sozialpartner gibt, will die Bundesregierung selbst Regelungen umsetzen.

Arbeitnehmervertreter fürchten finanzielle Nachteile durch eine Erhöhung der Tageshöchstarbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden, sie sorgen sich um lukrative Überstunden. Arbeitgebervertreter wiederum sorgen sich vor zu hohen Kosten durch den generellen Mindestlohn von 1.500 Euro, der für rund 350.000 Menschen kommen würde, die derzeit als Vollzeitbedienstete weniger verdienen.

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