Erdbebenserie erschütterte Teile Alaskas

Mehrere heftige Erdbeben haben seit Samstag den US-Bundesstaat Alaska erschüttert. Das berichtete das Alaska Earthquake Center (AEC) gestern. Das bisher schwerste ereignete sich gestern Früh Ortszeit etwa 130 Kilometer westlich der Ortschaft Adak auf den dünn besiedelten Aleuten, einer Inselgruppe in der Beringsee. Es hatte eine vorübergehende Stärke von 6,4 auf der Richter-Skala.

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Bereits am Samstag hatte es ein Erdbeben der Stärke 5,2 vor der Küste Alaskas gegeben, das auch in Anchorage zu spüren war, dazwischen ein halbes Dutzend weitere Beben. Berichte über Verletzte oder größere Schäden gab es zunächst nicht. Eine AEC-Seismologin sagte der Zeitung „Alaska Dispatch News“, es sei mit weiteren Erschütterungen zu rechnen.

Die meisten der aktuellen Beben wurden auf der Inselkette der Aleuten registriert, zwischen dem nordamerikanischen und dem asiatischen Kontinent. Sie gehört zum Pazifischen Feuerring, einer der erdbebenreichsten Zonen der Welt. Die Pazifische Erdplatte stößt dort gegen die Nordamerikanische, deswegen kommt es immer wieder zu seismischen Aktivitäten.