Griechenlands Wirtschaft wächst doch schwächer

Griechenland hat seine aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum gesenkt. Grund seien Unsicherheiten durch die Verzögerungen beim Abschluss der jüngsten Überprüfung der von den internationalen Geldgebern geforderten Reformen, heißt es in einem Etatplan, der heute veröffentlicht wurde.

Dritte großes Hilfsprogramm läuft aus

Das krisengeschüttelte Euro-Land rechnet nur noch mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent. Zuvor war Athen von 2,7 Prozent ausgegangen. Die EU-Kommission hatte zuletzt ihre Wachstumsprognose für Griechenland auf 2,1 von zuvor 2,7 Prozent nach unten revidiert und das mit der schlechten Entwicklung der griechischen Wirtschaft im Schlussquartal 2016 sowie der Unsicherheit rund um das Reformpaket begründet.

Im Sommer 2018 läuft das dritte, bis zu 86 Mrd. Euro schwere Hilfsprogramm der Euro-Geldgeber für Griechenland aus. Dann wollen sie entscheiden, ob sie dem Land weitere Schuldenerleichterungen gewähren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) macht seine finanzielle Beteiligung von der Tragfähigkeit der griechischen Schulden abhängig.