Wirtschaft prägt Wahlkampf

Soll der Iran an der Politik der Öffnung festhalten oder den Reformkurs der vergangenen Jahre stoppen, wenn nicht gar rückgängig machen? Die Präsidentschaftswahl am Freitag wird zum Prüfstein für Amtsinhaber Hassan Rouhani. Er will das Land weiter öffnen und wirbt mit wirtschaftlichem Aufschwung. Auf den müssen viele Iranerinnen und Iraner aber noch warten. Das ist Wasser auf die Mühlen von Rouhanis konservativen Gegnern. Sie propagierten im Wahlkampf eine „Widerstandswirtschaft“ und die Abschottung des Landes - und bündelten nur wenige Tage vor der Wahl ihre Kräfte.

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