„Große Kluft im Land“

18 Jahre nach Ende des Jugoslawien-Krieges titelt der Boulevard auf dem Westbalkan wieder mit Kriegsrhetorik. Die Lage in der Region ist angespannt, nicht zuletzt wegen des ehemaligen Musterlandes Mazedonien: Seit 2014 steckt es in einer tiefen politischen Krise. Zwar hat der mazedonische Präsident nach monatelanger Blockade nun den Regierungsauftrag an den Chef der Sozialdemokraten erteilt - ein Weg aus Staatskrise ist damit aber noch nicht geebnet. Zu groß sei „die Kluft im Land“, sagen Experten, zu schwach die EU. An Mazedonien zeige sich, dass ihre „Stabilitätspolitik“ zu scheitern beginnt.

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