Hälfte aller Griechen lebt von Pension der Großeltern

Die soziale Lage ist für viele Griechen weiterhin prekär. Rund die Hälfte der Haushalte hält sich mit den Pensionen der Großeltern über Wasser. Das ergab eine Studie des Instituts Hellenic Confederation of Professionals, Craftsmen & Merchants (GSEVEE). Darin äußerten sich 73,5 Prozent der Befragten sehr pessimistisch über ihre zukünftige wirtschaftliche Lage.

Nur etwa fünf Prozent glauben an eine baldige Verbesserung, der Rest zeichnet ein eher düsteres Bild für die Zukunft des Landes. Über ein Drittel der Haushalte (knapp 1,1 Millionen Haushalte) haben mindestens eine arbeitslose Person in der Familie. 16 Prozent der Haushalte erklärten, dass ihre Einkommen nicht ausreichen, um ihre Grundbedürfnisse zu decken.

Jeder fünfte Haushalt hat laut der Umfrage Schulden, fast 28 Prozent haben einen Kredit bei einer Bank aufgenommen. Die Kredite, die griechische Haushalte aufgenommen haben, belaufen sich auf 94,8 Milliarden Euro.