ÖBB verkaufen Hellö-Fernbus an deutschen Flixbus

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Nicht einmal ein Jahr nach dem Start ziehen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) nun bei ihrer Fernbusschiene die Notbremse: Das „Fernbus-Start-up Hellö“ werde an den deutschen Konkurrenten Flixbus verkauft, teilten die ÖBB heute mit. Der Vertrag zwischen ÖBB und Flixbus soll am 1. Juni in Kraft treten, die gesamte Transaktion bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Arbeitsplätze der Hellö-Lenker seien gesichert, sie werden beim ÖBB-Postbus eingesetzt. Hellö war im Juli 2016 mit Fernbusverbindungen zu Billigpreisen etwa nach Berlin, München, Zürich und Venedig gestartet und kämpfte laut Medienberichten mit großen Verlusten.