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Billiger als China-Importe

Vor 20 Jahren gegründet, zählt Zenden heute zu den größten Schuhdetailhändlern von Russland. Obwohl die Zahl der Filialen bereits auf rund 350 angewachsen ist, stehen die Zeichen weiter auf Expansion, und geht es nach Unternehmensgründer Andrej Pawlow, zählen Nischen und Nationalstolz zu den zentralen Punkten des Geschäftsmodells. Darauf verweist eine im Bau befindliche Fabrik in der von Russland annektierten Krim, aber auch das zunehmende Sortiment von Schuhen „made in Syria“. Dahinter stecken aber nicht rein patriotische Interessen: Selbst China-Importe sind für Zenden teurer als Schuhe aus dem Bürgerkriegsland.

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