US-Regierung bringt Einreiseverbot vor Höchstgericht

Nach einer Serie von Niederlagen vor Gericht zieht die US-Regierung vor den Obersten Gerichtshof, um Präsident Donald Trumps umstrittenen Einreisestopp für Menschen aus sechs überwiegend islamisch geprägten Ländern doch noch durchzusetzen. Das teilte Justizminister Jeff Sessions gestern mit.

Sein Ministerium werde den entschiedenen Kampf für die Verteidigung der Macht und der Pflichten der Regierung fortsetzen, erklärte Sessions. Zuvor hatte ein Berufungsgericht in Richmond (Virginia) ein erstinstanzliche Urteil aufrechterhalten, womit das Einreiseverbot zunächst auf Eis gelegt wurde.