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Kurze Filme - großes Kino

Das Vienna Shorts Festival hat ORF.at zwei Filme exklusiv zur Verfügung gestellt: „Im Wohnzimmer“ von Alexander Gratzer und „In erster Linie“ von Veronika Schubert. Drei weitere Filme runden die von ORF.at kuratierte Onlinefilmschau ab. Es warten: rastlose Schuhe, eine Eskalation auf dem Christkindlmarkt und ein viraler Hit.

Loriot lässt grüßen

Alexander Gratzers „Im Wohnzimmer“ zeigt Wiener Entschleunigung in ihrer humorvollen Form. Ein bewegungsunfreudiges Paar sitzt träge im Fauteuil. Eine ruhige Szene, wären da nicht die rastlosen Schuhe, die versuchen das Paar nach draußen zu bewegen.
Der Film wird im Rahmen der Midnight-Movies in der Trash-Kategorie „Tres chic“ gezeigt.

Imaginäre Landkarten

Wolken, eingraviert in Glasplatten, sehen sie aus wie Landkarten. Es sind faszinierende Bilder, die Veronika Schubert in ihrem Werk „In erster Linie“ zeigt. Untermalt werden sie dabei von einer Collage an Originaltonaufnahmen medialer Floskeln, die im Zuge der im Sommer 2015 angekommen Flüchtlinge getätigt wurden. Präsentiert wird der Film im Österreich-Wettbewerb.

Hommage an Bond

In der Kategorie „Screensessions“ wird Maschas „Wie 1 James Bond Song“ präsentiert. Masha Peleshko kreiert in dieser schwarz-weißen Footage eine eigene Agentenstory ganz im Stile James Bonds.

Ein viraler Hit

Die Stop-Motion-Animation „Hi Stranger“ der Amerikanerin Kirsten Lepore rund um eine nackte Plastilinfigur ging noch vor der Entscheidung der Kuratoren, sie ins Festivalprogramm aufzunehmen, viral - das tröstliche und dabei doch befremdliche Video faszinierte und wird im Rahmen der Vienna-Shorts-Galaeröffnung am Donnerstag im Gartenbaukino gezeigt.

Ungehorsam auf dem Christkindlmarkt

Gratis Punsch auf Wiener Weihnachtsmärkten - eine nette vorweihnachtliche Geste? Das sahen die Betreiber benachbarter Punschstände anders. Die dokumentarisch von Katharina Cibulka und Eva Jiricka festgehaltene Aktion rief mehr Aggression als Weihnachtsstimmung hervor. „Gratis Punch“ ist Teil des Fokusthemas „Trust Me“ im Programm „(Anti)Authority“.