Schulautonomie: Gespräche erneut vertagt

Die Verhandlungen zwischen den Regierungsparteien und den Grünen in Sachen Schulautonomie sind heute erneut nicht abgeschlossen worden. Es habe zwar gestern bei einer Verhandlungsrunde „in den wesentlichen Punkten eine detaillierte Übereinstimmung gegeben“, so der grüne Bildungssprecher Harald Walser zur APA. Allerdings seien bisher keine Gesetzestexte vorgelegt worden.

Im Zentrum der Verhandlungen seien die Modellregionen zur Gemeinsamen Schule gestanden, meinte Walser. „Ein Kompromissvorschlag wurde von allen Verhandlungsteilnehmern als sehr brauchbar eingestuft. Er sieht die Ermöglichung einer landesweiten Region in Vorarlberg ebenso vor wie eine bundesweite 15-Prozent-Beschränkung sowie die Einbindung der Schulpartner.“

Da der angekündigte Gesetzestext seitens der Regierung noch nicht übergeben worden sei, habe man die Gespräche bis zur Vorlage der Gesetzestexte verschoben, so Walser. Die Grünen seien aber „optimistisch, dass nächste Woche die Einigung im Sinne der betroffenen Kinder, Eltern und Lehrkräfte finalisiert werden kann“.