Erste Dreierehe in Kolumbien geschlossen

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In Kolumbien haben drei Männer offiziell die erste Dreierehe des Landes geschlossen. In der Stadt Medellin wurde der besondere Dreierbund fürs Leben gestern notariell beglaubigt.

„Wir leben zusammen, teilen Haus, Bett, alles. Wir leben die Vielliebe (Polyamorie)“, sagte einer der Männer dem Radiosender Caracol. Gegen starken Widerstand der Kirche hatte das Verfassungsgericht 2016 die Homosexuellenehe in Kolumbien zugelassen.

Eigentlich seien sie sogar vier Partner gewesen, die seit vier Jahren diese besondere Liebesbeziehung zueinander pflegten - aber der vierte Mann starb an Krebs. Bei der Feier des Dreierbundes wurde an ihn besonders erinnert.