David Schalko dreht Remake von „M“ als Miniserie

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David Schalkos Adaption des Fritz-Lang-Klassikers „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931) soll im Winter als Miniserie in Wien gedreht und nächstes Jahr fertiggestellt werden. Die Produktion der Superfilm ist eines von zehn Fernsehprojekten, die der Filmfonds Wien beim zweiten Antragstermin mit einer Summe von rund 960.000 Euro fördert.

In seinem ersten Tonfilm hatte der gebürtige Wiener Lang legendär von einem psychopathischen Triebtäter (Peter Lorre) erzählt, der - weil die Polizei versagt - von der Unterwelt gejagt wird. Schalko („Braunschlag“) verlegt die Handlung ins Wien von heute und erzählt, wie ein Serienmord an Kindern die unterschiedlichsten Milieus der Stadt beeinflusst. Das Drehbuch verfasst der Autor und Regisseur gemeinsam mit seiner Ehefrau Evi Romen.

Blick ins Museum

Weiters mit Förderungen bedacht wurden der Fernsehfilm „Balanceakt“ über das Leben mit multipler Sklerose (Regie: Vivian Naefe) sowie der Krimi „Blind ermittelt“, beide produziert von Mona Film und mit Philipp Hochmair in der Hauptrolle. Unterstützung erhalten weiters die von Wien und China koproduzierte Serie „Meet The Wangs“ (SK Film) sowie Dokumentarfilme, die u. a. hinter die Kulissen acht weltberühmter Museen blicken („Best of Museum“, Navigator Film), die „Arisierung in Österreich“ (Kurt Mayer) und die Sixtus-Affäre („Der Verrat des Kaisers“, Fritz Kalteis) thematisieren.