Schiffsunglück vor Japan: Vermisste US-Soldaten tot

Nach der Kollision des US-Zerstörers „USS Fitzgerald“ mit einem Containerschiff vor der japanischen Küste gestern Früh sind die Leichen der Besatzungsmitglieder des Kriegsschiffes, die vermisst worden waren, gefunden worden. Sie wurden in Bereichen des beschädigten Zerstörers gefunden, die überflutet worden waren, teilte die US-Navy mit.

Beschädigte USS Fitzgerald im Hafen von Yokosuka

APA/AP/Kyodo News

US-Zerstörer wurde schwer beschädigt

„Als Rettungsteams nun Zugang zu Teilen (des Schiffs) bekamen, die durch den Zusammenstoß beschädigt worden waren, wurden die vermissten Seeleute entdeckt“, hieß es in einer Mitteilung der 7. US-Flotte. Darin wurde keine Opferzahl angegeben. Japanische Medien berichteten aber, alle sieben Vermissten seien tot aufgefunden worden.

Der 154 Meter lange US-Zerstörer wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Dagegen gab es an dem 222 Meter langen Containerschiff kaum Schäden, dessen 20 Besatzungsmitglieder blieben unversehrt.

Ursache unklar

Die Unglücksursache stand zunächst nicht fest. Der japanische Sender NHK berichtete allerdings, das Containerschiff habe vor der Kollision abrupt den Kurs geändert. Der Zerstörer war noch so weit fahrtüchtig, dass er aus eigener Kraft den Hafen von Yokosuka ansteuern konnte.