London: Regierungsdeal für May weiter nicht in Sicht

Die Gespräche mit Premierministerin Theresa May für die Unterstützung einer konservativen Minderheitsregierung in Großbritannien laufen nach Aussage der nordirischen DUP nicht „wie erwartet“. Ein Abschluss der Verhandlungen sei „sicherlich nicht“ in Kürze zu erwarten, erfuhr die britische Nachrichtenagentur PA heute aus Parteikreisen.

Mays Regierung solle eine Zusammenarbeit mit der DUP nicht als selbstverständlich ansehen, hieß es. Nur einen Tag vor der Parlamentseröffnung, bei der das Regierungsprogramm für die kommende Sitzungsperiode vorgestellt werden soll, bleibt damit weiter offen, ob May mit der Unterstützung der zehn DUP-Abgeordneten rechnen kann. Jedoch könne eine Einigung noch vor der feierlichen Zeremonie nach Informationen von PA auch nicht vollkommen ausgeschlossen werden, sollten sich die beiden Seiten noch aufeinander zubewegen.

May hatte bei der Wahl am 8. Juni ihre absolute Mehrheit verloren und strebt nun eine Minderheitsregierung mit Hilfe der DUP an. Die Verhandlungen sind seitdem aber nur langsam fortgeschritten.