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Erst die Tiere, dann die Menschen

Ein Kamel ist in der kenianischen Region Marsabit eine Investition fürs Leben. Rund 700 Euro Marktwert hat ein milchgebendes Tier, ein Grund dafür ist ihre große Widerstandskraft. Doch heute liegen viele der „Wüstenschiffe“ verendet auf dem von der Hitze aufgebrochenen Boden und dienen als Mahnmal für die Gefahr, die den Menschen droht: Rund 2,6 Millionen Personen haben aufgrund einer extremen Dürre zu wenig Nahrung und Wasser. 465.000 Kinder sind unterernährt. In Marsabit haben die meist nomadisch lebenden Viehzüchter zwischen 70 und 80 Prozent ihrer Tiere verloren. Nicht nur ihre Leben, auch ihre Zukunft ist bedroht.

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