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Dürre fegt Klassen leer

Als Nomadenkind im Norden Kenias in die Schule zu gehen ist weder einfach noch eine Selbstverständlichkeit. In dem riesigen, aber dünn besiedelten Wüstenlandstrich sind Schulen rar. Weil sich die Familien und ihr Vieh ständig bewegen, sind Internate zudem meist die einzige Chance auf Schulbildung. Eines der wenigen vorhandenen ist eine Mädchenschule in Kalacha, die sich nicht nur als Schule, sondern auch als Refugium gegen Genitalverstümmelung und frühe Ehe sieht. An ihr zeigt sich exemplarisch die große Krise, die derzeit die Zukunft von zahllosen Kindern bedroht. Kalacha hat in den letzten beiden Jahren fast ein Viertel der Schülerinnen verloren. Schuld ist die katastrophale Dürre.

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