Friedenspreis des Deutschen Films an Aki Kaurismäki

Der finnische Filmemacher Aki Kaurismäki hat die Juroren für den Friedenspreis des Deutschen Films mit seinem Werk „Die andere Seite der Hoffnung“ überzeugt. Darin soll der syrische Flüchtling Khaled abgeschoben werden, er findet in Helsinki Unterschlupf bei einem Verkäufer. „Was am Ende des Films letztlich bleibt, sind Wärme, Traurigkeit und Hoffnung“, so die Begründung.

Verliehen wurde die Auszeichnung gestern Abend beim Filmfest München. Gewinner des nationalen Regiepreises ist Simon Verhoeven mit seinem Kinoerfolg „Willkommen bei den Hartmanns“, in dem eine Münchner Familie einen Flüchtling aus Nigeria in ihr Haus aufnimmt. Mit den Mitteln der Komödie schildere er mit Leichtigkeit alle Seiten dieser politischen Auseinandersetzung und schone dabei keinen. Der Russe Andrei Konchalovsky wurde für sein Lebenswerk gewürdigt, darunter sein aktueller Film „Paradies“ mit Julia Vysotskaya. Die Darstellerin erhielt den Schauspielpreis.