Moody’s bestätigt Österreich-Rating mit „Aa1“

Die US-Ratingagentur Moody’s hat in ihrer jährlichen Kreditanalyse das Rating für die Republik Österreich mit „Aa1“ mit stabilem Ausblick bekräftigt. Die Wachstumsprognose für das laufende Jahr wurde von 1,5 auf 2,5 Prozent erhöht, für 2018 von 1,3 auf 2,2 Prozent.

Wachstum und Frühindikatoren seien im ersten Quartal stärker als erwartet ausgefallen, so die Begründung der Experten.

Die Schuldentragfähigkeit Österreichs beruhe auf einer gesunden, diversifizierten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft sowie einer geringen Verschuldung des privaten Sektors und guten Finanzierbarkeit von Schulden, geht aus dem heute veröffentlichten Moody’s-Bericht hervor.

Dynamik von kurzer Dauer

Moody’s geht aber nicht davon aus, das die Wachstumsdynamik länger anhalten, sondern sich mittelfristig wahrscheinlich auf rund ein Prozent verlangsamen wird. Damit liege Österreich unter dem Median der wichtigsten Vergleichsländer und bei rund der Hälfte des Medians für mit „Aaa“ geratete Länder.