US-Bericht: Weniger Anschläge und Terroropfer 2016

Die Zahl von Terrorangriffen und der dabei getöteten Menschen hat im vergangenen Jahr weltweit abgenommen. Das geht aus dem Terrorismusbericht des US-Außenministeriums hervor, der gestern in Washington vorgestellt wurde. Die Zahl terroristischer Angriffe 2016 sei im Vergleich zum Jahr davor um neun Prozent, die Zahl der Terroropfer um 13 Prozent gesunken, hieß es.

IS gefährlichste Terrororganisation

Die Terrormiliz Islamische Staat (IS) bleibe die gefährlichste terroristische Kraft, der IS verübte 2016 alleine 1.133 Anschläge mit 9.114 Toten. Insgesamt starben den Angaben zufolge bei weltweit 11.072 Terrorangriffen 25.621 Menschen, 33.814 wurden verletzt.

Der Iran bleibt aus US-Sicht der Staat, der Terroristen am stärksten unterstützt, beispielsweise Organisationen wie die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas und die libanesische Hisbollah.

75 Prozent der Opfer in fünf Ländern

Der Rückgang terroristischer Angriffe sei vor allem auf eine etwas ruhigere Lage in Afghanistan, dem Jemen, Syrien, Nigeria und Pakistan zurückzuführen, heißt es in dem Bericht. Deutliche Zuwächse gab es dagegen etwa in Somalia, Indien und der Türkei. 75 Prozent aller Terroropfer verteilen sich auf nur fünf Länder: Irak, Afghanistan, Syrien, Nigeria und Pakistan.