Madame Tussauds: Shitstorm für hellhäutige Wachs-Beyonce

Eine kürzlich von Madame Tussauds in New York enthüllte Wachsfigur der Popsängerin Beyonce löste heftige Reaktionen im Internet aus. Die „Queen Bey“ genannte Sängerin sehe überhaupt nicht aus wie sie selbst, sondern wie eine Arme-Leute-Version ihrer Konkurrentin Mariah Carey, gepaart mit Lindsay Lohan, lautete einer der freundlicheren Kommentare.

Viele Nutzerinnen und Nutzer von Twitter, Facebook und Instagram schossen sich vor allem auf die Hautfarbe der Figur ein. Diese sei um einige Nuancen zu hell geraten, ein Vorgang, den man „Whitewashing“ nennt. Prominente werden „attraktiver“ gemacht, indem man ihre Haut in Darstellungen aufhellt - so als ließen sich Erfolg und dunkle Haut nicht vereinbaren.

Beyonce selbst meldete sich dazu bisher nicht zu Wort. Möglicherweise hat die junge Mutter derzeit einfach andere Probleme. Mitte Juni brachte sie frühzeitig Zwillinge zur Welt, die zunächst an Gelbsucht litten und mit Bestrahlungen behandelt werden mussten, bevor sie mit der Mutter zu ihrer jüngeren Schwester Ivy Blue (5) und Beyonces Ehemann Jay Z heimkehren durften.