Kushner räumt vier Treffen mit Russen ein

In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump hat dessen Schwiegersohn Jared Kushner vier Treffen mit russischen Vertretern eingeräumt.

In einer Erklärung im Vorfeld seiner Befragung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats bestritt der Präsidentenberater im Weißen Haus heute aber jegliche geheimen Absprachen, um Trump zum Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl zu verhelfen.

APA/AP/Manuel Balce Ceneta

Jared Kushner

In dem Bericht vor seiner Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats beschreibe Kushner seine Kontakte etwa zum russischen Botschafter Sergej Kisljak als normal, berichteten US-Medien.

Kushner versucht in der Stellungnahme offenbar, die Bedeutung der Treffen herunterzuspielen: Diese seien „totale Zeitverschwendung“ gewesen, aus einem habe er sich sogar unter einem Vorwand von einem Assistenten herausholen lassen, zitieren Berichte aus der Stellungnahme.