Taifun „Nesat“ wütet in Taiwan und China

Mit starken Regenfällen und Sturmböen hat der Taifun „Nesat“ in Taiwan viele Schäden verursacht und Dutzende Menschen verletzt. Mindestens 81 Menschen erlitten durch den Wirbelsturm Verletzungen, wie Behörden heute mitteilten. „Nesat“, der gestern zunächst über Taiwan wütete, erreichte heute mit heftigen Regenfällen das chinesische Festland, wo ebenfalls vor dem Sturm gewarnt wurde.

Im Süden Taiwans verursachte „Nesat“ viele Überschwemmungen. Fast eine halbe Million Menschen waren laut Behörden zeitweise ohne Strom. Rund 12.000 Menschen, die in von Überflutungen oder Erdrutschen gefährdeten Gebieten lebten, mussten in Sicherheit gebracht werden.

Zahlreiche Zugsverbindungen und Flüge wurden gestrichen. Während „Nesat“ die chinesische Provinz Fujian erreichte, warnte Taiwans zentrale Wetterbehörde bereits vor dem nächsten Taifun, der sich näherte. „Haitang“ war heute Früh noch 240 Kilometer von der Südspitze der Inselrepublik entfernt und sollte später auch das chinesische Festland treffen.