Bewaffnete Polizei als Kritikpunkt

Das italienische Innenministerium und NGOs verhandeln seit Wochen über einen Verhaltenskodex zur Rettung von Menschen aus dem Mittelmeer. Dieser soll als Grundlage für Rettungseinsätze vor der libyschen Küste dienen. Doch die von der italienischen Regierung aufgestellten Regeln stoßen bei den NGOs auf Ablehnung. Sie kritisieren vor allem, dass bewaffnete Polizisten bei den Einsätzen mitfahren sollen. Der Widerstand reicht so weit, dass bei der Vertragsunterzeichnung am Montag sowohl Ärzte ohne Grenzen als auch die deutsche NGO Jugend Rettet ihre Unterschrift verweigerten.

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