Todesopfer durch Hitzewelle und Waldbrände in Italien

Die Hitzewelle in Italien mit Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius hat Wald- und Buschbrände ausgelöst, denen gestern eine ältere Frau zum Opfer gefallen ist. Die 79-Jährige wurde in der zentralen Region Abruzzen auf einem Feld nahe ihrem Haus in Sant’Omero tot aufgefunden. Etwa zwei Hektar Land wurden von den Flammen zerstört.

Ein Stück der Küstenautobahn Via Aurelia zwischen Rom und der weiter nördlich gelegenen Riviera war wegen eines Feuers in der Nähe der toskanischen Stadt Grosseto mehrere Stunden lang gesperrt.

Für insgesamt 26 größere Städte rief das Gesundheitsministerium den Hitzenotstand aus. Die Krankenhäuser verzeichneten einen verstärkten Andrang bei den Notaufnahmen. Wegen der anhaltenden Dürre wird mit Einbußen in der Landwirtschaft in Höhe von Milliarden Euro gerechnet. Elf Regionen leiden bereits jetzt unter akutem Wassermangel.