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Migranten „hin und her verkauft“

Mit Hilfe von Millionenspritzen der EU soll Libyen Flüchtlinge von der Überfahrt nach Europa abhalten. Die Lebensbedingungen in den Lagern, in denen die Menschen warten und teilweise festgehalten werden, wurden wiederholt von Hilfsorganisationen und Experten kritisiert. Im April reiste eine EU-Delegation ins Lager Tarek al-Sika - das Fazit des Besuchs fiel eindeutig aus, wie nun ihr vertraulicher Bericht zeigt. Das Camp sei „ungeeignet, über tausend Flüchtlinge in Haft zu halten“, zitierte der „Spiegel“. Migranten würden „zwischen den Lagern hin und her verkauft“, heißt es wörtlich.

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