EU genehmigt Notverkauf von spanischer Krisenbank

Die spanische Großbank Santander darf den in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Rivalen Banco Popular Espanol um den symbolischen Preis von einem Euro übernehmen. Die EU-Kommission genehmigte den Zusammenschluss der beiden Institute gestern ohne Auflagen. Es gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken, teilte die Behörde mit.

Die Europäische Zentralbank (EZB) war zuvor Anfang Juni als Bankenaufsicht zu dem Schluss gekommen, dass die Banco Popular „nicht überlebensfähig“ ist und kurz vor dem Zusammenbruch steht. Das spanische Finanzinstitut hatte bereits seit Längerem mit den Spätfolgen der spanischen Immobilienkrise und faulen Krediten in ihren Beständen gekämpft.