Flüchtlinge berichten von Folter und Mord

Folter, Vergewaltigung und Nahrungsentzug gehören zum Alltag: Der Bericht der Menschenrechtsorganisation Oxfam, der am Mittwoch veröffentlicht worden ist, zeichnet ein schreckliches Bild der Flüchtlingslager in Libyen. Für den Bericht wurden 158 Flüchtlinge, die es von Libyen nach Sizilien schafften, interviewt. Drei Viertel der Befragten gaben an, Folter oder Mord an anderen Flüchtlingen beobachtet zu haben. 84 Prozent gaben an, sie seien auch selbst Opfer von Gewalt geworden. Die Aussagen seien „eine bittere Anklage gegen die Versuche der EU, Menschen von der Flucht vor Gewalt, Sklaverei und Tod abzuhalten“, heißt es weiter.

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