Privates U-Boot vor dänischer Küste gesunken

Ein privates dänisches U-Boot ist vor der Küste der Hauptstadt Kopenhagen untergegangen. Sein Besitzer, Erfinder Peder Madsen, konnte noch rechtzeitig von dem sinkenden Schiff gerettet werden, wie die Nachrichtenagentur Ritzau heute unter Berufung auf die Marine berichtete.

Laut Angaben hatte ein Rettungstrupp mit zwei Hubschraubern und drei Marinebooten in der Nacht die Suche aufgenommen, nachdem das Schiff nicht wie geplant nach Kopenhagen zurückgekehrt war. Die Retter fanden das U-Boot am späten Freitagmorgen in der Koge Bugt südlich der Hauptstadt.

„Ich war auf einer Probefahrt und habe ein paar Dinge an dem U-Boot getestet. Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen“, wurde Madsen zitiert. Die 18 Meter lange UC3 Nautilus war im Mai 2008 erstmals ausgelaufen.