„Sommer ’89“: Kettcar-Song mit Schauplatz Burgenland

Die deutsche Band Kettcar hat für ihre neue Single „Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ die Flucht von DDR-Bürgern von Ungarn nach Österreich als Thema gewählt. Sänger Marcus Wiebusch erzählt darin die Geschichte eines jungen Westdeutschen, der ins Burgenland reist, einen Bolzenschneider kauft und drei Familien in der Nacht von der ungarischen Grenze nach Österreich begleitet.

Kettcar thematisieren in dem Song aber auch die größeren politischen und gesellschaftlichen Implikationen der Flucht - nicht nur deshalb ist „Sommer ’89“ auch als Statement zur derzeitigen Flüchtlingssituation zu sehen.

Die Single ist der erste Vorbote auf das im Oktober erscheinende mittlerweile fünfte Kettcar-Album das „Ich vs. Wir“ heißen wird. Es erscheint auf dem von Kettcar und Tomte-Sänger Thees Uhlmann gegründeten Label Grand Hotel van Cleef. Auch erste Tourtermine stehen bereits fest, die Band ist im Jänner auch in Wien und Graz zu sehen. Kettcar bestehen seit 2001, zuvor war Wiebusch Sänger der Punkband …But Alive.