Eierskandal: Ergebnisse zu Verdachtsfällen in OÖ erwartet

Vermutlich heute sollen die Testergebnisse der beiden Fipronil-Verdachtsfälle aus Oberösterreich vorliegen. Dabei handelt es sich um gekochte und geschälte Eier, die aus den Niederlanden stammen und in Österreich an Gastronomen geliefert wurden.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

Foodwatch fordert hohe Strafen

In Deutschland forderte die NGO Foodwatch als Konsequenz aus dem Fipronil-Skandal schärfere Gesetze und höhere Strafen für Unternehmen. Hersteller müssten verpflichtet werden, ihre eigenen Produkte umfangreich auf mögliche Gesundheitsrisiken zu testen, heißt es in einem Aktionsplan des Vereins, welcher der dpa heute vorlag. „Verstoßen Unternehmen gegen diese oder andere Vorschriften, müssen schadensunabhängige und abschreckend hohe Strafzahlungen drohen.“

Im Fall von Straftaten müssten die Unternehmen selbst, nicht allein die handelnden Personen, zur Verantwortung gezogen werden. Zudem fordert Foodwatch mehr Transparenz: Lebensmittelunternehmen müssten die gesamte Lieferkette kennen und dokumentieren. Behörden dürften keine gesundheitsrelevanten Informationen vorenthalten, um wirtschaftliche Interessen zu schützen.