Moskau: Russische Luftwaffe tötete 200 IS-Kämpfer in Syrien

Die russische Luftwaffe hat bei einem Angriff in Syrien nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums mehr als 200 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet. Die IS-Kämpfer seien auf dem Weg in die syrische Stadt Deir al-Sor gewesen. Dort konzentriere der IS derzeit Kräfte, nachdem Kämpfer aus dem Süden der Provinz al-Rakka und dem Westen der Provinz Homs von den Landstreitkräften des syrischen Regimes verdrängt worden seien, hieß es.

Wann der Luftangriff stattfand, gab das Verteidigungsministerium nicht bekannt. Die russischen Jets hätten auch militärische Ausrüstung des IS zerstört.

Raketenangriff auf Handelsmesse

Bei einem Raketenangriff auf die Internationale Handelsmesse in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind indes nach Angaben aus verschiedenen Quellen sechs Menschen getötet worden. Unter den Toten seien zwei Frauen, teilte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Rund ein Dutzend weitere Menschen seien verletzt worden.

Ein Mitarbeiter der Rettungskräfte bestätigte die Angaben. Die Messe wurde erstmals seit 2011 abgehalten. Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle mit Sitz in London stützt sich auf ein Netzwerk von Aktivisten in Syrien. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden.