Texas bittet wegen Hurrikans um Ausrufung des Notstands

Schon vor Eintreffen des Wirbelsturms „Harvey“ hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, Greg Abbott, US-Präsident Donald Trump um die Ausrufung des Notstands gebeten. „Wir können offensichtlich schon in diesem Stadium sagen, dass es eine sehr große Katastrophe sein wird“, sagte Abbott gestern über den Hurrikan, der heute Abend (Ortszeit) Texas erreichen sollte.

Satellitenbild von Wirbelsturm "Harvey"

APA/AFP

Mit der Ausrufung des Notstands durch die Regierung in Washington könnten Bundesmittel zur Behebung der zu erwartenden Sturmschäden freigegeben werden. Trumps Berater für innere Sicherheit, Tom Bossert, erklärte, der Präsident werde Abbotts Anliegen prüfen. Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders kündigte zudem in Washington an, der Präsident werde Anfang kommender Woche nach Texas reisen.

Könnte schwerster Sturm seit „Katrina“ werden

Die US-Wetterbehörde stufte den Sturm unterdessen auf die dritte von fünf Hurrikan-Kategorien herauf. Laut Abbott entwickelt sich „Harvey“ zu einem „sehr komplexen und gefährlichen Hurrikan“. Es könnte der schwerste Sturm in den USA seit dem Hurrikan „Katrina“ werden, bei dem im Jahr 2005 mehr als 1.800 Menschen ums Leben gekommen waren.