Anklage nach Anschlag auf deutschen BVB-Teambus

Viereinhalb Monate nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus der deutschen Fußballmannscaft Borussia Dortmund klagt die Staatsanwaltschaft den 28-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchten Mordes an. Das teilte die Behörde heute in Dortmund mit.

Beschädigter BVB-Bus

APA/AFP/Patrik Stollarz

Einzelheiten könnten erst mitgeteilt werden, wenn die Anklageschrift an den 28-Jährigen und seinen Anwalt zugestellt sei. „Süddeutsche Zeitung“ und „Bild“ berichteten, Sergej W. habe nach Überzeugung der Ermittler aus Geldgier gehandelt. Er habe an der Börse auf große Kursverluste der BVB-Aktie als Folge des Anschlags spekuliert.