Museen wollen Mitarbeiterstandards vereinheitlichen

Eine Gruppe von führenden Museen des deutschen Sprachraums möchte bei der Schulung ihrer Mitarbeiter nach einheitlichen Standards künftig gemeinsame Sache machen. Aus Österreich sind der KHM-Museumsverband, das Belvedere und die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB) mit an Bord. Hinzu gesellen sich aus Deutschland die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Als Kern für das Projekt dient der Besucherstandard unter dem Titel Echocast, der zwischen 2003 und 2008 federführend vom Schloss Schönbrunn mit Partnern im Rahmen eines EU-Projekts entwickelt wurde. Nun sei der Standard „reif für den nächsten Schritt“, heißt es in einer Aussendung. Die vier bisher fixierten Kooperationspartner laden alle wesentlichen Mitspieler im deutschsprachigen Raum ein, sich am Vorhaben zu beteiligen.

So soll ab kommendem Jahr die Entwicklung der verschiedenen Trainingsmodule und die Zertifizierung der Museumsmitarbeiter unter Verantwortung der Echocast-Gruppe der Museen geschehen, wobei man eng mit dem Netzwerk der Echocast-Lizenztrainer zusammenarbeiten will. Das dafür zuständige Organisationsbüro wird 2018 bis 2020 vom KHM-Museumsverband betrieben werden.