Monsun bringt Metropole Mumbai zum Stillstand

Sintflutartige Regenfälle haben Indiens Millionenmetropole Mumbai zum Erliegen gebracht und Todesopfer gefordert. In Vororten von Mumbai stürzten zwei Häuser ein, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dabei seien zwei Kleinkinder und ein 40-Jähriger ums Leben gekommen. Straßen wurden in Flüsse verwandelt, die Infrastruktur wurde lahmgelegt. Schulen und Universitäten wurden für einen Tag geschlossen.

Überflutungen in Mumbai

APA/AP/Rajanish Kakade

Lokale Pendlerzüge wurden eingestellt, Flüge umgeleitet. Heute wird noch weiterer Niederschlag erwartet. Jedes Jahr kämpft die Stadt aufs Neue gegen den Monsun und zieht dabei regelmäßig Kritik wegen schlechter Vorbereitung auf sich.

1.500 Todesopfer

Durch die Überschwemmungen infolge der heftigen Regenfälle kamen in den vergangenen Wochen in Indien, Nepal und Bangladesch bereits mehr als 1.500 Menschen. Die südasiatische Monsunzeit von Juni bis September fordert jedes Jahr sehr viele Opfer. Die meisten ertrinken, werden von Erdrutschen begraben oder sterben durch Stromschläge.