Trump umarmt und tröstet Flutopfer

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich in der vom Wirbelsturm „Harvey“ verwüsteten Stadt Houston mit Flutopfern getroffen. Im NRG Stadion schüttelte der Präsident gestern Hände, legte Betroffenen den Arm um die Schultern, plauderte mit Kindern, strich ihnen über die Haare und drückte einem kleinen Mädchen einen Kuss auf die Wange. Dann halfen er und Melania bei der Ausgabe von Essen.

US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania

APA/AP/Susan Walsh

Es war bereits Trumps zweiter Besuch im Katastrophengebiet, seine erste Visite am Dienstag hatte aber ausschließlich dem Ablauf und der Organisation von Hilfsaktionen gegolten. Es gab keinerlei persönliche Kontakte mit Flutopfern.

Wieder Brand in Chemiefabrik

In einer Chemiefabrik bei Houston im US-Bundesstaat Texas brennt es unterdessen wieder. Aus einem Gebäude schlugen Flammen und schwarzer Rauch. Es kam auch zu mehreren kleineren Explosionen. Die Furcht vor gesundheitlichen Folgen wächst. Mit den sinkenden Wasserpegeln wird unterdessen das volle Ausmaß der Zerstörung des Hurrikans „Harvey“ langsam sichtbar. Entwarnung für die Menschen in den Katastrophengebieten gibt es aber noch nicht. Über dem Atlantik braut sich schon der nächste Hurrikan zusammen.

Mehr dazu in Anrainer sollen Gegend verlassen