Papst Franziskus beendet Kolumbien-Reise

Papst Franziskus hat seine fünftägige, ganz im Zeichen des historischen Friedensprozesses stehende Kolumbien-Reise beendet und ist am Abend (Ortszeit) nach Rom abgeflogen. Rund vier Millionen Menschen kamen zu den Messen in Bogotá, Villavicencio, Medellín und am Ende in Cartagena.

Immer wieder mahnte der Papst zur Aussöhnung und Vergebung, um nach rund 50 Jahren Konflikt einen stabilen Frieden zu erreichen. Die Reise war begleitet von vielen Emotionen und bewegenden Begegnungen mit Opfern des Konflikts. Der Vatikan hatte die Friedensverhandlungen mit der Farc-Guerilla unterstützt.

„Der Schlüssel sind die Menschen", sagte er in Cartagena mit Blick auf den schwierigen Friedensprozess. Dort ging er auch scharf ins Gericht mit dem Drogenhandel - Kolumbien ist der größte Kokainproduzent der Welt. "Ich verurteile diese Geißel, die so viele Leben gekostet hat, und von skrupellosen Leuten gesteuert wird."