Aktien chinesischer Elektroautohersteller steigen

Nach der Ankündigung des chinesischen Industrieministers, Peking denke über ein Verbot für Verbrennungsmotoren nach, sind heute an der Börse in Schanghai die Aktienkurse chinesischer Elektroautohersteller gestiegen. Der Kurs des chinesischen Marktführers BYD ging an der Börse von Schanghai um mehr als sieben Prozent nach oben.

Ein Verbot von Benzin- und Dieselantrieben würde der Elektromobilität in China einen Riesenschub geben. Industrieminister Xin Goubin hatte am Wochenende gesagt, sein Ministerium habe mit „Forschungen“ über die Folgen eines Verbrennungsmotorenverbots begonnen und arbeite an einem Zeitplan.

„Tiefe Veränderungen“

Die Maßnahmen würden „tiefe Veränderungen“ der Umwelt bewirken und der chinesischen Autoindustrie „Schwung“ verleihen, hieß es weiter. Die Hersteller sollten danach streben, herkömmliche Autos sparsamer zu machen, und „kräftig“ neue Antriebe entwickeln.

China ist der größte Automarkt der Welt, im vergangenen Jahr wurden mehr als 28 Millionen Autos verkauft. Peking hatte im Juni ein gesetzliches Quotensystem angekündigt, das die Produktion von E-Autos bis 2020 stark ankurbeln soll.