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Antithese zu kurzen Botschaften

Die Aufregung ist groß in Wahlkampfzeiten - keine Botschaft darf länger sein als ein plakattauglicher Halbsatz. Umso wichtiger, dass es Menschen wie den 104-jährigen Marko Feingold gibt. Er nimmt sich Zeit und teilt die Geschichte seines Lebens: seine Jugend mit Arbeitslosigkeit und prekären Jobs, die Verfolgung durch das NS-Regime, dessen Gräueltaten der größte Teil seiner Familie nicht überlebte, und schließlich die Erinnerungsarbeit, die er als Österreichs ältester Holocaust-Überlebender leistet. Vor diesem Hintergrund appelliert Feingold: „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass nicht wieder Menschen ausgegrenzt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.“

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