„Twin Peaks“-Schauspieler Harry Dean Stanton tot

US-Schauspieler Harry Dean Stanton ist gestern im Alter von 91 Jahren gestorben. Er sei friedlich im Krankenhaus in Los Angeles entschlafen, berichtete das Promiportal „TMZ“. Stanton begann seine Filmkarriere in den 1950er Jahren, zunächst mit Nebenrollen in Western.

Eine seiner Hauptrollen war unter anderem in „Paris, Texas“ von Wim Wenders. Auch Rollen in „Der Pate - Teil II“ und „Pretty in Pink“ gehören zu seiner Biografie.

Schauspieler Harry Dean Stanton

APA/AP/Chris Pizzello

Häufige Zusammenarbeit mit David Lynch

Stanton war auch ein begeisterter Sänger und Gitarrist. In meist kurzen, aber prägnanten Rollen fiel er auf, so etwa in „Alien“ und „Die letzte Versuchung Christi“. Er drehte häufig mit David Lynch, mit dem er auch befreundet war: zum ersten Mal als Privatdetektiv in „Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula“ (1990) und zuletzt in Lynchs von Kritikern hochgelobter und soeben ausgestrahlter Fortsetzung der TV-Serie „Twin Peaks“ - „Twin Peaks: The Return“.

Stanton habe eine „Unschuld und Authentizität gehabt, die extrem selten ist“, sagte Lynch in einem Dokumentarfilm über den Schauspieler. Für jüngere Menschen war und bleibt Stanton ebenfalls ein Idol. Die Schauspielerin Olivia Wilde schrieb auf Twitter: „Harry Dean Stanton war die Definition der Coolness.“