Erneut mutmaßliche Bombe in Paris gefunden

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage haben Pariser Sicherheitskräfte eine mutmaßliche Bombe gefunden. Vonseiten der Ermittler hieß es heute, unter einem Lieferwagen seien sechs Benzinflaschen mit einem „rudimentären Zünder“ entdeckt worden.

Der Wagen gehört dem Zementhersteller Lafarge, gegen den in Zusammenhang mit Terrorfinanzierung in Syrien ermittelt wird. Die mutmaßliche Bombe wurde im Nordosten der französischen Hauptstadt gefunden. Am Wochenende waren in einem Wohnhaus im Westen von Paris Gaszylinder mit einem Handy als möglichem Zünder aufgetaucht. Deswegen wurden sechs Verdächtige festgenommen, darunter zwei bekannte Gefährder.

Die Zementgruppe LafargeHolcim soll in Syrien bewaffnete Extremisten bezahlt haben, damit ein Werk in Dschalabija im Norden des Landes in Betrieb bleiben konnte. Drei Untersuchungsrichter ermitteln wegen Terrorfinanzierung und Gefährdung des Lebens anderer.