Sturm „Nate“ trifft am Wochenende auf US-Golfküste

Nur wenige Wochen nach dem Durchzug verheerender Hurrikans droht den USA der vierte tropische Sturm in kurzer Folge. „Nate“ wird nach Angaben des nationalen Hurrikanzentrums in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) die nördliche Golfküste treffen.

Es wurde erwartet, dass der Sturm sich bis dahin über dem Golf von Mexiko zu einem Hurrikan der schwächsten Kategorie eins aufgebaut haben wird. In Mittelamerika hat „Nate“ mindestens 23 Menschen in den Tod gerissen. Der Sturm verursachte in Costa Rica, Nicaragua und Honduras starken Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche. Danach nahm er Kurs auf die mexikanische Halbinsel Yucatan.

Hurrikanwarnung für mehrere Gebiete

Die US-Meteorologen gaben für Teile Louisianas, Mississippis und Alabamas eine Hurrikanwarnung heraus. „Nate“ wird an der Küste mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde erwartet. Danach wird er wohl bis Dienstag mit starken Regenfällen und Winden über Georgia, South und North Carolina bis über Virginia und weiter hinauf nach Nordosten ziehen.

In „Nates“ Korridor liegt auch New Orleans, das von Hurrikan „Katrina“ 2005 schwer getroffen wurde. „Nate“ ist aber viel schwächer. Die zu erwartenden Wellen infolge des Sturms sollen etwa 1,5 Meter hoch sein. Bei „Katrina“ waren sie viermal so hoch.